Förderstipendien

Die Günther-Peill-Stiftung vergibt Förderstipendien an Nachwuchskünstler, die nicht älter sind als 40 Jahre. Die Stipendiaten sollten möglichst im Umkreis von etwa 1.000 km von Düren leben und arbeiten. Das Förderstipendium ist ausgestattet mit 18.000 Euro, ausgezahlt als monatliche Unterstützung von jeweils 750 Euro über zwei Jahre hin. Der Stipendiat erhält eine Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum Düren. Für Ausstellung und Katalog stehen zusätzlich 10.000 Euro zur Verfügung. Eine Residenzpflicht besteht nicht. Jedoch sollten die Stipendiaten bereit sein, einzelne Kunstaktionen im Leopold-Hoesch-Museum mitzutragen.

Wahlverfahren

Stipendiaten werden vom Vorstand, erweitert durch einen Kunstexperten, gewählt. Zehn Kunstexperten aus den Bereichen Kunstkritik und Ausstellungswesen schlagen jeweils zwei Künstler für das Förderstipendium vor. Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen. Aus den Vorschlägen wählt die Jury zwei Stipendiaten. Die Stipendiaten 1987/89 und 1989/91 sowie der erste Stipendiat vor Errichtung der Stiftung wurden von der Stifterin, Frau Carola Peill, persönlich ausgewählt. Seit dem Tod der Stifterin gilt das vorgenannte Wahlverfahren.

Auswahljury seit 1992

jeweils der Vorstand und ein hinzugewählter Kunstexperte. Dies waren (in ihrer damaligen Funktion):

1992: Dr. Jiri Svestka, Direktor Kunstverein Düsseldorf

1994: Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor Kunsthalle Bremen

1996: Dr. Martin Hentschel, Direktor Kunstverein Stuttgart

1998: Dr. Noemi Smolik, Kunstkritikerin Bonn

2001: Yilmaz Dziewior, Direktor Hamburger Kunstverein

2004: Dirk Snauwaert, Direktor Institut d'Art Contemporain Villeurbanne/Lyon

2008: Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

2010: Stephan Strsembski, Direktor Bonner Kunstverein

2012: Joost Declercq, Direktor Museum Dhondt Dhaenens

2014: Dirk Snauwaert, Direktor WIELS, Contemporary Art Centre Brussels

2016: Dr. Matthias Mühling, Direktor Städtische Galerie im Lenbachhaus, München

Günther-Peill-Stiftung | Hoeschplatz 1 | 52349 Düren | fon 02421 2525 61 | fax 02421 2525 60 | email